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Dienstag, 10. März 2015

[Review] Catrice Nude Purism

Seit langem hat mich mal wieder eine LE aus der Drogerie angesprochen und tatsächlich hatte ich dann auch so viel Glück und erhielt ein Testpäckchen von Cosnova mit der Nude Purism Limited Edition von Catrice, die ich euch heute vorstellen möchte.


Nude Eye Colour Quattro

Anfangen werde ich mit den Nude Eye Colour Quattros. Diese gibt es in den zwei verschiedenen Farbtönen C01 Naked Brown und C02 Taupe-less. Letzterer sagt mir besonders zu. Leider lässt sich die Verpackung nicht richtig schließen, was anscheinend ein Produktionsfehler zu sein scheint, da ich schon öfters gelesen habe, dass andere das gleiche Problem haben. Schade!


Die Swatches habe ich ohne Base gemacht und leicht geschichtet.
Die Farben von C02 Taupe-less gefallen mir sehr. Die dunkleren Töne sind ganz gut pigmentiert, die helleren sind sehr sheer und glitzerig. An sich lassen sich die Farben ganz gut auftragen und verblenden und sind auf jeden Fall brauchbar.

Swatches von C02 Taupe-less
Swatches von C01 Naked Brown

C01 Naked Brown hat mir weniger gut gefallen. Nicht nur, weil hellblau so gar nicht meine Farbe ist, sondern vor allem, weil die drei helleren Töne sich sehr ähneln und man sie am Auge wahrscheinlich gar nicht mehr unterscheiden kann. Die einzelnen Lidschatten sind noch schimmriger und schlechter pigmentiert als die von C02 Taupe-less. Für diese Palette kann ich keine Empfehlung aussprechen.


Pure Shimmer Highlighter


Der Highlighter ist wohl das Herzstück dieser LE! Die 3D-Bienenwabenprägung ist einfach ein Traum! Auch qualitativ ist der Highlighter super, er ist seidig weich und schimmert, nicht wie man meinen möchte gold-champagner, sondern in einem schönen zarten, kühlen Weiß-Rosa. Die wenigen groben Glitzerpartikel kann man verkraften. Ich habe die Vermutung, dass die Prägung sich leider recht schnell abträgt.



Gentle Lip Colour 

v.l.n.r.: C01 Barely Pink, C02 Silky Rose, C03 Delicate Rosewood, C04 Nearly Nude

Die Lippenstifte gibt es vier verschiedenen Nuancen. Sie sind sehr glossy und geben nur wenig Farbe ab. Ich hatte mehr auf semimatte, farblich intensivere Lippenstifte gehofft.
Man kann sie sheer tragen oder die Farbe durch Schichten intensivieren. Die helleren Farbe betonen leider trockene Stellen etwas und kriechen etwas in die Lippenfältchen. Auf den Lippen kommen die Farben noch heller heraus, daher sollte man beim Kauf darauf achten. Durch die cremig, glossige Konsistenz hält die Farbe natürlich auch nicht sehr lange auf den Lippen und man muss schnell nachziehen.



Empfehlungen gibt es für mich ganz klar für C03 Delicate Rosewood und C04 Nearly Nude, C01 Barely Pink und C02 Silky Rose sind mir zu hell und auf den Lippen kaum zu sehen.


C01 Barely Pink
C02 Silky Rose

C03 Delicate Rosewood
C04 Nearly Nude


Catrice Nude Nail Lacquer

v.l.n.r.: C01 Taupe-less, C02 Barely Pink, C03 Pure Blue, C04 Naked Brown

Auch von den Nagellacken gibt es vier verschiedene Töne, die mir allesamt sehr gut gefallen. Mit den breiten, abgerundeten Pinseln lassen sie die Nägel gut lackieren. C02 Barely Pink und C03 Pure Blue benötigen zwei Schichten, während die anderen beiden Lacke mit einer Schicht schon gut decken. 

v.l.n.r.: C01 Taupe-less, C02 Barely Pink, C03 Pure Blue, C04 Naked Brown


Fazit: Eine wirklich gelungene LE mit überwiegend farblich stimmigen und qualitativ hochwertigen Produkten. Enttäuscht haben mich die helleren Lippenstifte und die Palette in der Nuance C01 Naked Brown. Der Highlighter, die Nagellacke und die dunkleren Lippenstifte dagegen finde ich top und kann ich mit ruhigem Gewissen empfehlen! Seit langem hat Cosnova wieder mal eine LE rausgebracht, die mir richtig gut gefällt.  
Wie findet ihr die LE? Habt ihr euch etwas davon gekauft bzw. habt ihr es vor?

Donnerstag, 14. August 2014

[Review] Max Factor CC Stick Highlighter & Excess Intensity Longwear Eyeliner

Rossmann stellte mir schon vor einiger Zeit zwei Produktneuheiten von Max Factor zum Testen zur Verfügung. Leider hat es etwas gedauert, bis ich die Produkte tatsächlich testen konnte, aber heute zeige ich euch nun den CC Stick Highlighter und den Excess Intensity Longwear Eyeliner.


CC Stick Highlighter (ca. 11 €/3,4 g)


Die CC Sticks gibt es drei verschiedenen Nuancen: Grün gegen Rötungen, gelb gegen Augenringe und Champagne zum Highlighten. Meiner Meinung nach passt der Highlighter überhaupt nicht in diese CC (colour correcting) Reihe, da er ja überhaupt nichts korrigiert, aber nun gut.
Der Highlighter kommt in einer Stiftform, dessen Mine sich heraus- und wieder hineindrehen lässt. Die Textur des Highlighters ist leicht cremig, lässt sich gut auftragen und verblenden. Wer Angst vor zu starkem Schimmer und hat, kann hier beruhigt aufatmen. Nur sehr schwach ist der Schimmer und das sehr feine Glitzer des Highlighters wahrnehmbar. Viele werden hier von dem Effekt eher enttäuscht sein. Ich kann den CC Stick Highlighter nur denen empfehlen, die nur sehr schwachen, kaum sichtbaren Schimmer wünschen. 11 € finde ich für einen solchen Stift aber doch etwas zu hoch.

Excess Intensity Longwear Eyeliner in 04 Charcoal (ca. 7,50 €/179mg)


Bei diesem Eyeliner handelt es sich um einen schwarzen Kajalstift mit herausdrehbarer Mine, der vor allem für die Verwendung als Lidstrich gedacht ist. Leider lässt sich die Mine nicht mehr zurückdrehen, was mich doch ziemlich gestört hat. Die Pigmentierung des Excess Intensity Longwear Eyeliner ist recht gut, der Swatch sah schön schwarz aus, wenn auch nicht wirklich tiefschwarz. Die Mine finde ich zu dick für ein präzises Auftragen als Lidstrich. Ich konnte keine wirklich gerade Linie zeichnen, außerdem hinterließ er Lücken am Wimpernrand. An einen schönen Eyelinerwing war erst gar nicht zu denken.
Auch wenn der Eyeliner nicht unbedingt für die Wasserlinie gedacht ist, probierte ich ihn dort aus. Er ließ sicih wirklich geschmeidig und gleichmäßig auftragen, allerdings sah er nach nur wenigen Minuten nicht mehr so gut aus. Mit der Haltbarkeit an der Wasserlinie bin ich daher überhaupt nicht zufrieden. Hierfür gibt es von mir keine Empfehlung. Da gibt es deutlich günstigere Kajal-/Eyelinerstifte, die qualitativ hochwertiger sind.


Fazit: Wer wirklich sehr, sehr feinen Schimmer mag und vom Preis nicht abgeschreckt wird, kann sich den Stick Highlighter mal anschauen, der Eyeliner ist für mich ein klarer Flop.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Review: Urlaubsgruss Postkarte App

Auf Produkttest Online habe ich vor einiger Zeit einen Gutscheincode gewonnen, um die App Urlaubsgruss Postkarten testen zu dürfen. Mit der App von Urlaubsgruss kann man Postkarten gestalten und mobil versenden. Sie steht für Android Smartphones und für iPhones kostenlos zur zum Download bereit.


Für mich ist diese App vor allem interessant, um Postkarten mit eigenen Motiven zu versenden. Man kann Bilder aus der Galerie wählen, neu mit der Kamera aufnehmen oder von Facebook oder Instagram importieren. Aber es stehen auch viele verschiedene Vorlagen für verschiedene Anlässe (z.B. Ostern, Muttertag, Weihnachten, etc.) zur Verfügung.


Man kann das Motiv nun so lassen oder auf der Gestaltungsseite bearbeiten. Hier stehen viele Bearbeitungsmöglichkeiten bereit: Man kann einen Hintergrund bzw. dessen Farbe auswählen, die Größe des Motivbildes verändern, die Kanten des Motivs weichzeichnen, viele verschiedene Bildeffekte und Filter (z.B. Sepia, Negativ, Vintage, Farb-Skizze, PopArt, etc) sowie Objekteffekte (viele verschiedene Rahmen und Effekte) anwenden und Text hinzufügen. Auch bei den Rahmen gibt es verschiedene Kategorien zu bestimmten Anlässen.


Hat man die Bearbeitung des Postkartenmotivs abgeschlossen, kann man die Karte virtuell drehen und die Rückseite gestalten. Natürlich muss man die Adresse des Empfängers angeben, kann einen Grußtext schreiben, dessen Schrift, Farbe und Ausrichtung ändern und wenn man möchte, kann man eine eigene Signatur hinzufügen. Dazu ist ein Stylus (diese Touchscreen-Stifte) sehr hilfreich, ansonsten habe ich das leider nicht wirklich hübsch hinbekommen. Die Postkarten kann man auch im Archiv speichern, um sie nochmal, eventuell etwas abgeändert, zu versenden.


Ist man dann damit fertig, packt man die Postkarte in den Warenkorb und kann entweder eine weitere Postkarte gestalten oder überträgt sie auf den Urlaubsgruss-Server und kann dann bezahlen. Zur Auswahl stehen unter anderem Lastschrift, Vorkasse, Paypal oder die Zahlung mit Kundenguthaben. Einige der Zahlungsoptionen haben allerdings Gebühren. Pro Postkarte nach Deutschland zahlt man 1,69 €, für den internationalen Versand zahlt man 1,99 €, was ich für Druck und Versand inkl. Briefmarke in Ordnung finde. Neukunden erhalten übrigens einen Rabattcode für eine kostenlose Postkarte, das Erstellen eines Kundenkontos ist allerdings optional. Nach ungefähr 1-2 Tagen freut sich dann der Empfänger über die Karte mit echter Briefmarke.

Meine Erfahrungen mit dieser App sind auf jeden Fall gut. Ich habe schon ein paar Postkarte versendet, die schnell nach kurzer Zeit bei den Empfängern ankamen und genau so aussahen, wie sie sollten. Einige Probleme hatte ich aber leider mit dem Laden von eigenen Bildern. Habe ich eigene Bilder aus der Galerie ausgewählt, erschienen diese oft nicht, sondern nur das Urlaubsgruss-Logo. Dieses Problem konnte ich umgehen, in dem ich das Bild von der Galerie aus zu der App gesendet habe. Ein weiteres Mango ist, dass es keinen Zurückbutton gibt. Hat man einen bestimmten Effekt verwendet und entschied sich doch dagegen, musste man wieder ganz von vorne anfangen. Ich hoffe, diese beiden Mängel werden künftig verschwinden. Ansonsten finde ich es noch schade, dass der Grußtext immer ganz oben anfängt und wenn man nur einen kurzen Text wie ich auf meiner Beispielpostkarte schreibt, sieht der untere Teil doch etwas leer und unschön aus.

So sieht das Endergebnis aus:





Wer kein Smartphone hat oder keine Lust auf eine zusätzliche App hat, kann sie auch ganz einfach auf www.urlaubsgruss.com gestalten.

Andere Postkarten, die ich designt habe:



Fazit: Ich finde die App toll! Mit eigenen Motiven macht das Verschicken von Postkarten doch viel mehr Spaß. Die Postkarten sind dann ganz individuell und einzigartig. Ein paar Dinge sollte Urlaubsgruss aber bitte noch verbessern.

Sonntag, 15. Juni 2014

Review: Gillette Venus & Olaz Sugarberry Rasierer

Schon vor einigen Wochen hab ich beim Rossmann Blogger-Newsletter den Venus&Olaz Sugarberry Rasierer von Gillette gewonnen. Ehrlich gesagt war ich bisher vom hohen Preis der Gillette Venus Rasierern abgeschreckt und habe sie bisher nie ausprobiert, daher freue ich mich besonders jetzt einen Rasierer dieser Marke testen zu dürfen.

Der Rasierer kommt mit einem Rasierkopf und einer Halterung in der Verpackung und ist für ca. 12,95 € erhältlich. Ersatzklingen gibt es im Dreierpack für ca. 15,95 € zu erwerben.


Der pinke Griff liegt dank ergonomischer Form und Gummiprofil gut in der Hand. Der Klingenkopf lässt sich ganz einfach wechseln. Sie hat 5 Klingen, die eine gründliche Rasur garantieren sollen und ein Rasiergelkissen mit Peelingeffekt und Inhaltsstoffen von Olaz, die dabei helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten und Rasierschaum oder -gel unnötig machen. Das Kissen duftet nach Sugarberry, künstlich süß, dennoch angenehm. Es ist beweglich und passt sich beim Rasieren an den Körper an.
Im Übrigen kann man jede Venus Rasierklinge auf jeden Venus Griff aufsetzen.


Ziemlich gespannt auf dieses Rasiergelkissen habe ich den Rasierer ausprobiert. Beim ersten Ausprobieren glitt der Rasierer schön über meine Beine und hinterließ sie glatt und weich. An den Achseln wurden allerdings kurze Härchen dank dem dicken Rasiergelkissen nicht erreicht. Nach mehrmaligem Verwenden, wenn das Kissen sich schon etwas abgenutzt hat, kam ich nicht mehr so gut mit ihm zurecht, vor allem in der Bikinizone.
Während der Rasur wurde meine Haut nicht allzu sehr gereizt,ich habe mich nur einmal leicht geschnitten, was mir sonst doch öfters passiert, allerdings sollte ich erwähnen, dass ich auch bei einem normalen Rasierer kein Rasiergel verwende. Eine wirkliche Pflegewirkung geschweige denn einen Peelingeffekt konnte ich aber nicht feststellen.


Fazit: Der Rasierer ist ganz gut, aber bei dem hohen Preis der Klingen bleib ich doch lieber bei meinem günstigen Balea-Rasierer.

Samstag, 1. März 2014

Review: P2 So Gold-Serie

Genau wie Catrice und Essence stellt auch P2 zur Zeit wieder sein Sortiment um. Größtenteils sind die neuen Produkte schon in den Theken. Ich durfte einige der neuen Hand- und Nagelprodukte der So Gold-Serie, testen, die Kaviar- und Gold-Extrakt enthalten. Das Design ist passend zum enthaltenen Gold-Extrakt und natürlich dem Namen in einem schönen Gold gehalten und sieht sehr edel aus.  



So Gold Hand Peeling (3,95 €/ 100 ml)

Das Peeling riecht angenehm fruchtig. Es enthält Kaviar- und Gold-Extrakt, sowie Bernstein-Partikel, die sanft abgestorbene Hautschüppchen entfernen. Die Hände fühlen sich nach der Anwendung deutlich glatter und zarter an.



So Gold Illuminating Hand Cream (3,95 €/ 100 ml)

In diesem Produkt ist außer Kaviar- und Gold-Extrakt außerdem Orangenbutter enthalten, wodurch die Creme wirklich richtig gut riecht. Sie zieht sehr schnell ein und hinterlässt mattierte und samtig weiche Hände. Feine Glitzerpartikeln hinterlassen einen leichten Schimmer, der kaum auffällt.



So Gold Cuticle Peeling (2,45 €/ 6 ml)

Das Nagelhautpeeling enthält klare Peeling-Partikel, die überschüssige Nagelhaut entfernen sollen. Beim Auftragen muss man etwas aufpassen, da das Peeling relativ flüssig ist. Die enthaltenen Peeling-Partikel sind zwar deutlich gröber als die des Handpeelings, dennoch habe ich das Gefühl, dass das Cuticle Peeling wirklich sehr sanft ist. Leider hat es bei mir nicht nicht viel genützt, da benutze ich sehr viel lieber den P2 Quick Cuticle Remover.



So Gold Nail Spa (2,95 €/ 10 ml)

Der So Gold Nail Spa soll strapazierte Nägel und Nagelhaut pflegen und ist besonders für beanspruchte und trockene Nagelhaut und Nagelhautplatte geeignet. Ich habe das Produkt bisher nur einmal angewendet und kann daher nicht sagen, wie sehr es wirklich pflegt. Mit den Goldpartikeln ist es auf jeden Fall sehr schön anzusehen.


So Gold Shake Up Top Coat (2,95 €/ 10 ml)

Der Gold Topper ist wohl das interessanteste dieser Produkte, es handelt sich hierbei quasi um ein 2in1 Produkt. Man kann ihn als klaren Überlack oder als Goldpartikelüberlack verwenden, dessen Goldschimmerintensität man durch Schütteln variieren kann. Der Lack ist zwar etwas flüssiger als die meisten anderen Nagellacke, lässt sich aber trotzdem ganz einfach auftragen.

v.l.n.r.: stark geschüttelt auf schwarzem Lack, stark geschüttelt, leicht geschüttelt


Fazit: Wer eine gute Hand- und Nagelpflege sucht, kann sich die So Gold-Serie von P2 auf alle Fälle mal anschauen und auch der Shake Up Top Coat ist empfehlenswert, wenn man goldschimmernde Nägel mag.

Sonntag, 2. Februar 2014

Review: Lime Crime Produkte

Als ich mein Weihnachtsmake-up postete, habe ich schon erwähnt, dass ich den Lippenstift, den ich an Weihnachten trug zusammen mit weiteren Lippenprodukte der selben Marke vorstellen möchte. Leider kamen dann erst mal andere Dinge dazwischen, dann lag ich erst mal ne Weile wegen einer Blasenentzündung bzw. später Nierenbeckenentzündung flach und an Tagen, an denen ich eigentlich Zeit hatte, hatte ich einfach keine Lust Fotos zu machen und einen Blogeintrag zu schreiben. Nach über einem Monat hab ichs dann doch endlich mal geschafft und möchte ich euch meine Lime Crime Produkte, die kurz vor Weihnachten bei mir ankamen, zeigen.

Lime Crime ist eine us-amerikanische Kosmetikmarke, die tierversuchsfrei und vegan ist. Sie ist bekannt für außergewöhnliche und knallige Farben. Wer gerne zum Beispiel schwarze, gelbe oder blaue Lippen haben möchte, sollte dort unbedingt mal vorbei schauen, aber tragbarere Farben wie nude, pink und rot sind im Shop auch zu finden.
In deutschen Shop ist die Marke, so viel ich weiß, leider nicht mehr zu finden. Ich habe zwei Lippenstifte und einen Velvetine direkt über www.limecrime.com bestellt. Wer da bestellen möchte, sollte beachten, dass Zollgebühren anfallen können. Mein Päckchen war allerdings als „gift“ mit Warenwert von 10 $ deklariert. Wer dennoch ganz sicher sein will, dass er seine Bestellung nicht beim Zoll abholen muss, kann aus England z.B. hier, hier oder hier bestellen.
Nach drei Wochen erreichte mich mein Päckchen und schon beim Öffnen war ich total entzückt!


Die Box ist innen mit pinken Punkten und zwei schwarzen Einhörnerköpfen bedruckt, die Produkte selbst sind noch in grünem Seidenpapier verpackt, das von einem schwarzem Sticker in Lippenform verschlossen ist. Ich finde die Box so schön und überlege schon, bisher leider erfolglos, was ich damit anstellen könnte. Habt ihr eine Idee?
Nun aber erst mal zu den Produkten:




Opaque Lipstick in Cosmopop und Coquette (18 $/ 3,5 mg)

Die Opaque Lipstick kosten 18 $, was umgerechnet ca. 13,50 € sind. Ich hatte Ende November am Black Friday bestellt und konnte daher 30 % sparen.
Die Verpackungen sind sehr außergewöhnlich, verspielt und schon etwas kitschig. Ich denke, entweder ist man total verliebt in sie oder hasst sie. Die Umverpackung ist lila, darauf befindet sich ein silbrig metallisches Einhorn und natürlich der Markenname. Auch der Lippenstift an sich ist lila mit einem holografischen Einhorn und Sternchen darauf. Traumhaft, oder? Die Form erinnert an Lippenstifte von MAC, ist aber gerade oben etwas breiter.
Bei Cosmopop handelt es sich um ein helles peachiges Orange, das meiner Meinung nach sehr außergewöhnlich, dennoch gut tragbar ist. Gerade im Frühling und Sommer stelle ich mir Lippen mit diesem Lippenstift sehr schön vor. Coquette ist ein sehr alltagstaugliches Nude mit einem leichten Peach-/Pink-Touch.
Die Textur ist cremig, daher lässt sich der Lippenstift gut auftragen und besonders Cosmopop rutscht bei mir etwas in die Fältchen. Die Deckkraft ist wirklich der Wahnsinn! Nach nur einer Schicht kommen beide Lippenstifte perfekt zur Geltung. Für einen cremigen Lippenstift ist die Haltbarkeit wirklich gut, ohne Essen halten die Farben mehrere Stunden. Nach einer Weile finde ich sie allerdings minimal austrocknend, wobei ich zur Zeit aber generell recht trockene Lippen habe.


Velvetine in Suedeberry (20 $/ 2,6 ml)

Bei den Velvetines handelt es sich um eine Lippencreme, die man wie einen Lipgloss auf die Lippen aufträgt und dann beim Trocknen matt wird. Hier ist die Verpackung rot mit Rosen, auch sehr hübsch, jedoch gefiel mir die alte Aufmachung besser.
Suedeberry ist ein helles Rot mit leichtem Korallestich, sehr knallig, fast schon neon! Kommt auf den Fotos leider nicht so gut rüber.
Man trägt den Velvetine wie ein Lippgloss auf. Mit dem Schwammapplikator hatte ich jedoch etwas Probleme und habe einen Pinsel dazu benutzt. Ganz gleichmäßig und exakt habe ich es leider nicht hinbekommen. Nach ein paar Sekunden trocknet die feuchte, glänzende Textur und gibt dann ein schönes mattes Finish.
Leider fühlen sich meine Lippen mit dem aufgetragenen Velvetine ziemlich trocken an und man spürt ihn auf den Lippen.
Auf den Lippen ist er fast kussecht und hält daher sehr, sehr lange, solange man kein Fett daran kommen lässt. Bei fettigem Essen trägt er sich dann unschön ab, besonders am Inneren der Lippen war er nach einem Döner gänzlich weg, am Lippenrand, besonders am Lippenherz, war er noch in voller Pigmentierung wahrzunehmen, was überhaupt nicht mehr schön aussah.


Swatches v.l.n.r.: Cosmopop, Coquette, Suedeberry






Fazit: Ich finde die Lime Crime Produkte super, auch wenn sie ihre Schwachstellen haben. Die cremigen Lippenstifte halten so gut wie matte Lippenstifte andere Marken und überzeugen mit der Deckkraft. Die ein oder andere Farbe wird in zukünftig bestimmt ein Zuhause bei mir finden. Den Velvetine hat so eine tolle, leuchtende Farbe, die alles andere für mich wieder wett macht. Ich werde ihn wohl aufgrund des trockenen Tragegefühls zukünftig nur verwenden, wenn meine Lippen nicht so trocken, sondern schön geschmeidig sind und werde damit nicht in der Öffentlich fettig essen.



 
v.l.n.r.: Cosmopop, Coquette, Suedeberry
Cosmopop

Coquette

Suedeberry


Wie findet ihr Lime Crime? Habt ihr selbst Produkte davon?

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Review: essence Ice Ice Baby

Ganz unerwartet traf vor kurzem ein Päckchen mit Produkten der essence Ice Ice Baby Trend Edition bei mir ein. Endlich hatte mal eine Bewerbung um ein paar Testprodukte von Cosnova Erfolg. Die LE soll ab Januar bis Februar 2014 in den Läden erhältlich sein. Ich möchte euch schon einmal ein paar Produkte vorstellen.
 
 
 
 
eyeshadows 01 do the rittberger & 02 junior championship (1,99 €/ 2,5 g) 
 

Die eyeshadows machen optisch schon mal einiges her. Die wunderschöne Schneeflockenprägung ist einfach zauberhaft und auch der Schimmer passt hervorragend zum Thema. 01 do the rittberger ist fliederfarbener Lidschatten, der bläulich changiert, 02 junior championship hat einen cremefarbenen Grundton und schimmert in einem zarten Lila. Leider konnte ich diesen Duochrome-Effekt nicht so gut mit der Kamera einfangen. Beide Lidschatten sind toll pigmentiert, krümeln ein wenig, lassen sich aber sehr gut auftragen und verblenden. Für diejenigen, die gerne helle, schimmernde Lidschatten verwenden, kann ich diese absolut empfehlen. Und wer es lieber dunkler mag, kann die beiden mal mit einer schwarzen Base ausprobieren, dabei kommt der Schimmer besonders gut rüber.


eye pencil 03 ice skates on! (1,99 €/ 1,16 g)
 
 
 
Der grünlich/türkis schimmernde Eye Pencil kommt in einer tollen holografischen Hülle, ist sehr cremig – die Spitze ist schnell stumpff geworden – und lässt geschmeidig auftragen, aber nicht ganz gleichmäßig. Als Eyeliner ist er vielleicht nicht ganz so optimal, eignet sich aber als verwischter Lidstrich oder Lidschatten ganz gut.

v.l.n.r. eye pencil 03 ice skates on!, eye shadow 02 junior championship, eyeshadow 01 do the Rittberger
 

Hier hab ich ein kleines AMU geschminkt, 02 junior championship befindet sich auf dem beweglichen Lid, 01 do the rittberger in der Lidfalte und mit 02 ice skates on! habe ich den unteren Wimpernkranz geschminkt.
 

 
lip balm 01 back flip (1,29 €/ 4 g)
 

Passend für die kalte Jahreszeit enthält die Trend Edition auch einen Lip Balm. In der Farbe 01 back flip kommt der Lippenbalsam mit einer Schicht fast transparent rüber, geschichtet erkennt man aber eindeutig, dass er pinke Farbe abgibt. Beim Auftragen kommt einem ein künstlicher Geruch nach Zuckerwatter/Kaugummi in die Nase. Wenn ich den Lip Balm nicht gerade an Nase oder Mund halte, kann ich davon allerdings auch nichts mehr riechen. Auf den Lippen fühlt er sich gut an, klebt zwar ein wenig, aber spendet Feuchtigkeit und pflegt die Lippen.
 

Da ich am selben Tag, als ich das Testpaket zugesandt bekamn, den Maybelline Baby Lips 25 pink punch in meinem Adventskalender hatte und die zwei sich optisch doch schon mal sehr ähnlich sehen, dachte ich mir, ich vergleich die beiden mal. Auf den Lippen gibt der Baby Lips etwas mehr Farbe ab, diese geht auch eher in die bläuliche Richtung als 01 back flip. Meiner Meinung nach ist der Geruch von 25 pink punch auch viel schöner, dieser riecht süß und fruchtig. Und auch auf den Lippen hab ich mit ihm ein angenehmes Gefühl, da er nicht klebrig ist. Obwohl der mit ca. 2,50 € fast doppelt so teuer ist und nur 0,4 g mehr Inhalt hat, würde ich eher diesen empfehlen.

oben essence lip balm, unten Maybelline Baby Lips
 

24h hand protection balm 01 let me hold your hand (1,99 €/ 100 ml)
 

Wonach die Handcreme riecht, kann ich gar nicht so einordnen, jedenfalls mag ich den Geruch gerne und nach dem Eincremen fühlen sich die Hände schön weich und gepflegt an. Es gibt nichts gegen den 24h hand protection balm einzuwenden.
 

Fazit: Ich finde die Trend Edition Ice Ice Baby sehr gelungen, die kühlen Farbtöne und der frostige Schimmer passen hervorragend zum Winterthema. Die Lidschatten finde ich besonders gelungen und werde mir wahrscheinlich noch die dritte Farbe holen und auch die restlichen Produkte, Highlighter und Cable Clip werde ich mir mal genauer ansehen.